• Karriere
Das Bild zeigt das ehemalige Käselager in Urlau mit zahlreichen großen Käselaiben, die auf Holzregalen zur Reifung lagern, und zwei Mitarbeitern bei der Arbeit.

Innovation und Genuss seit 1927

Hochland blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Einige dieser Meilensteine werden hier vorgestellt.

1927

Die Erfolgsgeschichte beginnt

Die beiden Schwager Georg Summer und Robert Reich haben eine gemeinsame Idee: Die Gründung des Hochland-Käsewerks in Goßholz bei Lindenberg im Allgäu. Dort soll ihr damals neuartiges Produkt Schmelzkäse hergestellt werden. Die dafür benötigten Rohwaren bekommen sie ausreichend aus der Region.

Porträts der Hochland-Gründer Georg Summer und Robert Reich

1928

Das Sortiment wächst

Nach dem erfolgreichen Start mit einem 2-Kilo-Block Schmelzkäse wird das Sortiment schnell erweitert. Die ersten Schmelzkäse-Ecken werden hergestellt und in Runddosen und Halbrunddosen verpackt. Bis heute gehört die Runddose zu den „Klassikern“ im Produkt-Sortiment von Hochland.

Mehrere Mitarbeitende in weißen Arbeitskitteln und Hauben verpacken in einer Produktionshalle Käseprodukte an industriellen Maschinen und Arbeitstischen.

1931

Umzug nach Heimenkirch

Durch eine Krise in der Hutindustrie wird ein größerer Produktionsstandort in der Nachbargemeinde Heimenkirch frei. Die beiden Jungunternehmer nutzen die Chance und verlagern die Produktion. Noch heute befindet sich der Firmensitz dort.

Luftaufnahme des Hochland Produktionsstandorts in Heimenkirch mit mehreren Gebäuden, LKWs und Schornstein.

1942

Ein weiterer Eigentümer kommt dazu

Hochland und die Konservenkäsefabrik Fuchs fusionieren. Neben Georg Summer und Robert Reich stößt nun Franz Fuchs als dritter Firmeninhaber dazu. Die gleiche Begeisterung für das Unternehmen und derselbe Pioniergeist prägt ihre neue Verbindung.

Porträt vom dritten Hochland-Firmeninhaber Franz Fuchs im Anzug

1956

Standorterweiterung in Heimenkirch

Das Sortiment wächst und damit auch der Platzbedarf: Um Naturkäse in Scheiben und Stücken verpacken zu können, wird das Gebäude zum ersten Mal erweitert.

Mehrere Mitarbeitende in Arbeitskleidung schneiden und verpacken Käseblöcke in der Käseküche der Hochland Käserei

1968

Generationenwechsel

Die nächste Generation in der Unternehmensführung hat das Ruder übernommen. Der Pioniergeist bleibt der Gleiche. Mit der Gründung der Vertriebsgesellschaft Hochland France wagt Hochland den ersten Schritt ins Ausland.

Eiffelturm im Stadtzentrum von Paris
Ein Hochland-Mitarbeiter bedient im Jahr 1970 den neueingeführten Lochkarten-Computer

1970

Die Digitalisierung hält Einzug

Digitalisierung spielt bei Hochland schon früh eine Rolle. Das damals modernste computergesteuerte Lagersystem nach dem "First-In, First-Out“-Prinzip wird installiert.

1974

Maschinenbau in Eigenregie

Für die Käseproduktion benötigt Hochland Spezialmaschinen, die der Weltmarkt nicht bietet. Kurzerhand baut Hochland die Maschinen einfach selbst. Dies war der Anfang der Maschinenbaufirma Natec.

Industrielle Verpackungsmaschine der Maschinenbaufirma Natec mit Förderband und Kontrolltechnik

1975

Das Werksgelände in Heimenkirch wächst erneut

Die zweite Erweiterung des Werkgeländes in Heimenkirch ist erfolgt. Die neue Gesamtfläche beläuft sich auf ca. 14.000 m². Eine Hälfte steht der Produktion zur Verfügung, die andere dient als Lagerfläche.

Luftaufnahme des Hochland-Werks Heimenkirch aus dem Jahr 1975 mit den markanten Produktionshallen, umliegenden Wohnhäusern und der Kirche im Ortskern.
Schwarzweißaufnahme des Hochland-Werks in Dieue aus dem Jahr 1978 mit Gebäuden, einem Milchlaster und einem Schornstein im Hintergrund.

1978

Weichkäse-Know-How aus Frankreich

Nach dem Eintritt in den französischen Käsemarkt im Jahr 1968 soll nun der nächste Schritt erfolgen. Hochland übernimmt zwei Camembert-Käsereien in Frankreich, unter anderem die 1922 gegründete Fromagerie Henri Hutin in Dieue-sur-Meuse. Mit dem Zukauf kommt Weichkäse-Know-how ins Unternehmen.

1981


Expansion nach Südeuropa

Mit einer Tochterfirma baut Hochland seine Präsenz in Südeuropa aus und expandiert nach Spanien.

Hochland-Werk Villadecans im Jahr 1981 mit Firmenlogo am Gebäude, weißen Transportern und LKWs vor dem Eingang.
Hochland-Werk Steingaden im Jahr 1988 mit weiteren Gebäuden, Firmenschildern, geparkten Autos und grünem Vorplatz bei sonnigem Wetter.

1988

In Deutschland kommen zwei Käsereien dazu

Auch in Deutschland wird weiter investiert: In Schongau und Steingaden übernimmt Hochland zwei Käsereien des Ersten Bayerischen Butterwerks.

1993

Markteintritt in Polen

Nach der Expansion in Südeuropa geht es für Hochland nun nach Mittel- und Osteuropa. Mit der Gründung der Hochland Polska werden die früh erkannten Marktchancen genutzt. Zwei Jahre später startet die Produktion am Standort Kaźmierz.

Feierliche Zeremonie zur Eröffnung des Hochland-Werkes Kazmierz mit Zerschneiden eines Bandes und vielen Teilnehmenden

1995

Vorreiter in der Nachhaltigkeit

Hochland nimmt im Bereich Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle ein. Als erstes Unternehmen der Milchbranche in Deutschland wird Hochland nach der EU-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert.

EMAS-Logo mit sieben gelben Sternen, einem stilisierten grünen „E“ und einem blauen Blatt sowie dem Schriftzug „Geprüftes Umweltmanagement“ – Symbol für die Umweltmanagement-Zertifizierung von Hochland im Jahr 1995.

1997

Neues Werk in Schongau

Am Standort Schongau entsteht die neue Heimat unserer Marken Almette und Patros. Eine hochmoderne Käserei für die Produktion von Weißkäse und Frischkäse wird gebaut.

Mehrere große, Edelstahltanks auf dem Hochland Werksgelände im Jahr 1997, im Hintergrund die Alpen und blauer Himmel.
Luftaufnahme der rumänischen Stadt Sighisoara mit grünen Hügeln und historischen Gebäuden, im Vordergrund das moderne Hochland Werk mit blau-weißem Gebäude und LKWs

1998

Markteintritt in Rumänien

Die Ausdehnung in Mittel- und Osteuropa geht weiter. Mit der Gründung der Hochland România soll nun der rumänische Markt vom Standort Sighişoara aus erschlossen werden.

1999

Wachstum in Rumänien

Die Präsenz von Hochland in Rumänien wird durch die Übernahme eines Käsewerks in Sovata erhöht. Hochland wird zur AG, bleibt aber weiter ein Familienunternehmen im Besitz der drei Gründerfamilien Reich, Summer und Fuchs.

Hochland-Werk Sovata mit Milchlaster mit Hochland-Logo im Vordergrund und Milchtanks im Hintergrund
Luftaufnahme des Hochland-Werks Raos mit den  Produktionshallen, umgeben von grünen Wiesen und Bäumen, Wohnhäusern sind im Hintergrund zu sehen

2000

Produktion in Russland

Nach dem erfolgreichen Verkauf deutscher Produkte auf dem russischen Markt produziert Hochland Schmelzkäse in Raos bei Moskau, um seine Kunden künftig direkt beliefern zu können. Ab 2003 im eigenen, neu gebauten Werk.

2002

Wachstum in Polen

In Polen übernimmt Hochland eine Käserei für Hart- und Schnittkäse sowie Frischkäse in Węgrów.

Hochland-Werk Wegrow mit überdachtem Verbindungsgang zwischen zwei Gebäudeteilen, verschneitem Gelände und blauem Himmel

2003

Projekt „Quantensprung“ in Heimenkirch

Hochland bekennt sich zum Standort in Heimenkirch. Mit einer Investition von mehr als 40 Mio. Euro und unter dem Projektnamen „Quantensprung“ wird das Werk in eine Hochleistungs-Produktionsstätte für Schmelzkäse umgebaut.

Personengruppe in weißen Kitteln und blauen Überschuhen bei der feierlichen Segnung im Hochland-Werk Heimenkirch, mit Priester und Weihwasser.
Modernes Hochland Verwaltungsgebäude in Heimenkirch mit Glasfassade, Firmen- und Europaflaggen sowie einem großen Vorplatz bei sonnigem Wetter.

2007

Die Hochland Deutschland GmbH nimmt ihre Tätigkeit auf

Die neugegründete Hochland Deutschland GmbH übernimmt das deutsche Markengeschäft. Zudem wurde in Heimenkirch ein neues Verwaltungsgebäude bezogen.

2008

Ein „Great Place to Work“

Hochland nimmt erstmalig am Wettbewerb „Great Place to Work“ teil. Im Rahmen einer unabhängigen Befragung bewerten die Mitarbeitenden ihren Arbeitgeber. Ihr Feedback bringt Hochland einen Platz unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands ein.

Logo der Auszeichnung „Great Place to Work“ in rotem Quadrat mit weißer Schrift, Symbol für hervorragende Arbeitgeberqualität bei Hochland.

2009

Grünländer ergänzt das Markenportfolio

Hochland erweitert sein Portfolio um die Hart- und Schnittkäse-Marke Grünländer, die zuvor Teil der Firmengruppe Bechtel war.

Logo der Marke Grünländer aus dem Jahr 2009 mit grünem Hintergrund, gelbem Schriftzug und goldener Plakette „Das Original – Molkerei-Tradition seit über 100 Jahren“.
Mehrere Europaflaggen wehen vor einem modernen Bürogebäude.

2010

Umfirmierung zur SE

Die Hochland AG firmiert um und agiert zukünftig als Hochland SE (Societas Europaea).

2011

Grünländer ohne Gentechnik

In enger Zusammenarbeit mit seinen Landwirten stellt Hochland die Produkte der Marke Grünländer zu 100 % auf „ohne Gentechnik“ um.

Grünes Label „Ohne Gentechnik“ mit stilisiertem Blatt, das Hochland-Produkte seit 2011 kennzeichnet

2012

Wachstum in Russland

Um den russischen Markt besser mit Produkten der Marken Almette und Hochland bedienen zu können, werden diese ab sofort direkt im Land produziert. Hochland hat dafür ein ehemaliges Joghurtwerk in Prokhorovka in eine Frischkäserei umgebaut.

Luftaufnahme des modernen Hochland-Werks Prokhorovka in Russland mit weißen Gebäuden, Edelstahl-Milchtanks und grüner Landschaft bei sonnigem Wetter

2013

Gervais ergänzt das Markenportfolio

Die Markenfamilie in Deutschland bekommt Zuwachs: Hochland erweitert sein Portfolio mit der Marke Gervais und steigt in den Markt für Hüttenkäse und Kräuterquark ein.

Gervais-Logo mit markanten, blauen Großbuchstaben freigestellt

2015

Natec expandiert & Simply V ergänzt das Portfolio

Hochland Natec expandiert international: In den USA entsteht eine neue Servicegesellschaft und in Australien wird die Firma Gold Peg übernommen. Deren Schmelzkäsekocher erweitern das Portfolio. Mit Simply V positioniert sich Hochland im Markt für vegane Käsealternativen.

Modernes Firmengebäude der Gold Peg International mit repräsentativem Gebäudekomplex, gepflegtem Garten und Firmenschild im Vordergrund.

2017

Umstellung in Schongau & Expansion in Russland

In Schongau wird die gesamte Produktion auf „ohne Gentechnik“ umgestellt. Mit einem weiteren Käsewerk in Belinsky steigt Hochland in Russland in den Hart- und Schnittkäse-Markt ein.

Hochland Käsewerk Belinsky 2017 in Russland – Ausbau der Produktion für Hart- und Schnittkäse im internationalen Wachstum
Milchkühe auf einer Weide

2018

Gemeinsam gegen Totalherbizide

Hochland spricht sich gemeinsam mit seinen Milchlieferanten in Schongau gegen den Einsatz von Totalherbiziden wie Glyphosat aus und nimmt damit erneut eine Vorreiterrolle ein. Dies gilt auch für Gärsubstrat aus bestimmten Biogasanlagen. Es kann Mikroplastik enthalten, dass die Kühe über das Futter aufnehmen könnten.

2019

Werksausbau in Russland & "Great Place to Work"

Hochland Russland wächst weiter: Das Werk in Prokhorovka wird zur größten Produktionsstätte für Frischkäse der Gruppe. Der zweijährige Umbau im Werk Belinsky wird abgeschlossen. Erstmals nimmt die gesamte Hochland-Gruppe am Wettbewerb „Great Place to Work“ teil.

Luftaufnahme des modernen Hochland-Werks Prokhorovka in Russland mit weißen Gebäuden, Edelstahl-Milchtanks und grüner Landschaft bei sonnigem Wetter

2021

Gervais kommt jetzt aus Schongau

Das Werk Schongau stellt nun in Eigenproduktion Gervais-Hüttenkäse her. Die Firmenzentrale der Hochland Polska zieht in ein modernes Bürogebäude in Poznań um.

Abbildung des Gervais-Vorteilspack für einem blauen Hintergrund. Am unteren Rand ist ein Hinweisschild "Made in Schongau".
Luftaufnahme des modernen Hochland Werks Schongau mit großem Gebäudekomplex, herbstlicher Vegetation und der angrenzenden Stadt Schongau im Hintergrund.

2022

Neues Hochregallager in Schongau

In Schongau geht das neue, vollautomatisierte Hochregallager mit zwei Klimazonen in Betrieb. Die Lagerkapazitäten am Standort verdoppeln sich auf rund 10.000 Palettenstellplätze.

2023

Abschluss der Bauarbeiten

In Heimenkirch wird ein Mitarbeiter-Parkhaus mit E-Ladesäulen und Photovoltaik-Anlage eröffnet, zudem ist der Umbau des Versandgebäudes abgeschlossen. Im rumänischen Sovata werden die Produktionskapazitäten durch einen Umbau erhöht.

Luftaufnahme des Hochland Werks Heimenkirch, umgeben von der Gemeinde. Im Hintergrund sind grüne Landschaften zu sehen.

2024

Projektabschluss „Lighthouse“

Größtes Investitionsprojekt der Hochland-Geschichte abgeschlossen. Die hochmoderne Weichkäserei in Frankreich setzt neue Maßstäbe in Sachen Flexibilität und Nachhaltigkeit.

Luftbild des Hochland „Lighthouse“ Projekts 2024 in Dieue, Frankreich – nachhaltiges und flexibles Produktionswerk

2025

Erfolgreiche Eingliederung

Integration der E.V.A. GmbH in die Hochland Deutschland GmbH. An unseren Standorten in Heimenkirch und Schongau werden nun auch vegane Produkte hergestellt.

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