Wir haben Tradition
Firmengeschichte

Hochland – Über 90 Jahre Leidenschaft für Käse

Unser Unternehmen hat 2017 Jubiläum gefeiert. Einige Meilensteine unserer bewegten Geschichte haben wir hier zusammengestellt. Viel Spaß bei der Reise durch 90 Jahre Hochland!

1927
1927
Zwei Schwager haben eine Idee: Gemeinsam gründen Georg Summer und Robert Reich in Goßholz bei Lindenberg das Hochland-Käsewerk. Sie wollen Schmelzkäse produzieren. Die Käserohware für das damals völlig neuartige Produkt finden sie in ihrer Heimat Allgäu zur Genüge.
1928
1928
Schnell wird das Sortiment erweitert. Zusätzlich zum 2-Kilo-Block werden bald die ersten Runddosen und Halbrunddosen mit Schmelzkäse-Ecken hergestellt. Die Runddose gehört noch heute zu den „Klassikern“ im Sortiment.
1931
1931
Die Krise der Hutindustrie wird zur Chance für die beiden Jungunternehmer: Sie kaufen eine ehemalige Hutfabrik und verlegen die Produktion nach Heimenkirch. Noch heute befindet sich dort der Firmensitz.
1942
1942
Hochland und die Konservenkäsefabrik Fuchs fusionieren. Alle drei Firmeninhaber ‒ Georg Summer, Robert Reich und Franz Fuchs ‒ verbindet der gleiche Pioniergeist und die Begeisterung für das gemeinsame Unternehmen.
1956
1956
Hochland wächst, der Platzbedarf auch: Um Naturkäse-Scheiben und -Stücke verpacken zu können, muss das Gebäude erweitert werden. – Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
1968
1968
Allgäuer Käse in die Käse-Nation Frankreich exportieren ‒ warum nicht? Mit der Vertriebsgesellschaft Hochland France wagt die nächste Unternehmergeneration den ersten Schritt ins Ausland.
1970
1970
Begeistert von der neuen Technik, lässt Hochland in Heimenkirch das damals modernste computergesteuerte Lagersystem installieren. „First-in-First out“ heißt das Prinzip.
1974
1974
Weil der Weltmarkt nicht die Spezialmaschinen bietet, die Hochland braucht, bauen die Hochländer sie kurzerhand selbst. Daraus entsteht 1974 die eigene Maschinenbaufirma Natec.
1975
1975
Zwei Jahre wird gebaut, dann steht die neue Produktionshalle in Heimenkirch: mit 7.000 Quadratmetern Produktions- und ebenso viel Lagerfläche.
1978
1978
Mit der Übernahme zweier französischer Camembert-Käsereien holt Hochland Weichkäse-Know-how ins Unternehmen.
1981
1981
Die Expansion in Südeuropa geht weiter: Ab 1981 ist Hochland mit einer Tochterfirma in Spanien präsent.
1988
1988
Hochland wächst nicht nur im Ausland: 1988 übernimmt das Unternehmen zwei Käsereien in Schongau und Steingaden vom Ersten Bayerischen Butterwerk.
1993
1993
Frühzeitig erkennt Hochland die Chancen in Mittel- und Osteuropa. Der Startschuss fällt mit der Gründung der Hochland Polska. Zwei Jahre später beginnt die Produktion in Kaźmierz.
1995
1995
Als erstes Unternehmen der Milchbranche in Deutschland wird Hochland nach der EU-Öko-Audit-Verordnung zertifiziert – lange bevor Nachhaltigkeit zum geflügelten Wort wurde.
1997
1997
In Schongau entsteht „auf der grünen Wiese“ eine hochmoderne Käserei für Weißkäse und Frischkäse – die Heimat unserer Marken Almette und Patros.
1998
1998
Das Abenteuer Mittel- und Osteuropa geht weiter: Hochland gründet die Hochland România und übernimmt eine Produktionsstätte in Sighisoara. Die Stadt in Siebenbürgen ist berühmt für ihre malerische Altstadt.
1999
1999
Hochland wird zur AG, bleibt aber weiter ein Familienunternehmen im Besitz der drei Gründerfamilien.

In Rumänien gibt es Zuwachs: In Sovata kommt ein weiteres Käsewerk hinzu.
2000
2000
Der russische Markt wird anfangs von Deutschland aus beliefert. Seit Oktober 2000 wird Hochland-Schmelzkäse in Raos bei Moskau produziert, ab 2003 im eigenen, neu gebauten Werk.
2003
2003
Gehen oder bleiben? Hochland entscheidet sich gegen einen Neubau und bekennt sich zum Standort Heimenkirch: Mit einer Investition von mehr als 40 Mio. Euro wird das Werk in eine Hochleistungs-Produktionsstätte für Schmelzkäse umgebaut.
2007
2007
Das deutsche Markengeschäft wird ab sofort geführt von der neu gegründeten Hochland Deutschland GmbH.
Im selben Jahr beziehen die Hochländer in Heimenkirch ein neues Verwaltungsgebäude.
2008
2008
Die Meinung der Mitarbeiter ist uns wichtig: 2008 nimmt Hochland erstmals am Wettbewerb „Great Place to Work“ teil und wird auf Anhieb unter die 100 besten Arbeitgeber Deutschlands gewählt.
2009
2009
Die „grüne Seele“ von Grünländer ergänzt perfekt das Hochland-Markenportfolio. Hochland übernimmt die Hart- und Schnittkäse-Marke von der Firmengruppe Bechtel.
2010
2010
Ab sofort ist Hochland eine „echte“ Europäerin: Die Hochland AG firmiert nun als Hochland SE (Societas Europaea).

Beim Great Place to Work-Wettbewerb wird Hochland erneut als Vorbild in Sachen Unternehmenskultur und Mitarbeiterorientierung ausgezeichnet.
2011
2011
Es ist geschafft: Die gesamte Grünländer-Produktion ist auf „ohne Gentechnik“ umgestellt ‒ nach aufwändiger Vorbereitung und in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten.
2012
2012
Ab sofort wird Frischkäse der Marken Almette und Hochland für den russischen Markt direkt im Land hergestellt: Hochland hat dafür ein ehemaliges Joghurt-Werk in Prokhorovka in eine Frischkäserei umgebaut.
2013
2013
Als bisher jüngstes Mitglied kommt Gervais zur Hochland-Marken-Familie in Deutschland – mit den beiden Produkten Hüttenkäse und Kräuterquark.
2014
2014
Die Hochland Deutschland GmbH nimmt zum dritten Mal am bundesweiten Great Place to Work-Wettbewerb teil und erreicht wieder einen Platz in der Bestenliste.
Insgesamt hatten sich 580 Unternehmen aller Branchen, Größen und Regionen um die Auszeichnung beworben.
2015
2015
Zwei neue Standbeine schaffen die Basis für weiteres Wachstum der Hochland Natec GmbH: Im wichtigen Markt USA entsteht eine Servicegesellschaft.

In Australien übernimmt die Natec die Firma Gold Peg. Deren innovative Schmelzkäse-Kocher passen hervorragend ins Portfolio.
2017
2017
Wachstum auf zwei Kontinenten: Im Januar übernimmt Hochland den US-Frischkäsehersteller Franklin Foods Inc.

Mit der Übernahme eines Käsewerks im russischen Belinsky gelingt Hochland der Einstieg in den Hart- und Schnittkäsemarkt.
2018
2018
Hochland nimmt erneut eine Vorreiterrolle ein, gemeinsam mit den Milchlieferanten des Werks Schongau: Sie verzichten auf ihren Flächen auf Totalherbizide wie Glyphosat sowie auf Gärsubstrat aus bestimmten Biogasanlagen. Es kann kleinste Plastikteilchen enthalten, die die Kühe mit dem Futter aufnehmen könnten.